Sauna – die Schwitztherapie
Die Wirkungsweise der Sauna beruht auf dem gezielten Wechsel von feuchter Hitze und sehr kaltem Wasser.
Durch die extrem hohe Wärme werden die Gefäße zuerst geweitet, die Durchblutung gefördert und Muskeln entspannt. Der Organismus wird zum Schwitzen gezwungen, was eine ausgreifende Entgiftung zur Folge hat. Es entsteht der Effekt einer Fieberwirkung. Latente oder akut entzündliche Infekte, gerade in der Winterzeit, können auf diese Weise erfolgreich angegangen werden.
Durch die anschließende kalte Wasseranwendung erfährt der Organismus einen kleinen Schock, mit der Folge, dass sich die Gefäße rasch zusammenziehen und die Durchblutung gedrosselt wird. Eine Ruhepause nach dieser Phase läßt dem Körper die Möglichkeit, sich wieder auf den Normalzustand einzupendeln. Dann folgt der zweite Saunagang usw.
Die Prozedur des raschen Wechsels trainiert die feine Muskulatur der Gefäße und regt den Stoffwechsel zu Höchstleitungen an. Das Gewebe wird entschlackt mit der Folge, daß auch die Haut frischer und jugendlicher wird. Mit entsprechenden Begleitmaßnahmen wie gesunder Ernährung und Bewegung ist Sauna ein vorzügliches Mittel, die Gesundheit zu fördern und zu bewahren.
Sauna kann als Reiztherapie im Kneippschen Sinne verstanden werden. Durch diese Form der Abhärtung werden das Immunsystem und der Stoffwechsel enorm aktiviert, so dass mit der Zeit eine gewisse Resistenz gegen alle möglichen Beschwerden beobachtet werden kann. Auch die Psyche profitiert davon. Entspannung und Ausgeglichenheit im Alltag sind die Folgen.
Aber hier ist, wie bei jeder Reiztherapie, Vorsicht geboten. Menschen mit bestimmten Beschwerdebildern sollten vorher abklären und sich informieren, ob ihr Organismus diese Form der Therapie verträgt.
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